Sportwetten für Bestandskunden: Aktionen, Bedingungen und die Rechnung dahinter
Ladevorgang...
Wer nach der Anmeldung noch einmal etwas bekommen will, stösst in der Schweiz auf eine sehr kurze Liste. Genau zwei Veranstalter dürfen hier überhaupt Sportwetten anbieten, und beide dürfen Gratisspielguthaben und Werbeaktionen nur mit vorheriger Zustimmung der Aufsicht durchführen. Das ist der ganze Spielraum. Was daraus folgt, wann es sichtbar wird und was es den Wettenden kostet — darum geht es auf dieser Seite.
Datenstand: Oktober 30, 2026 · Bewilligungsangaben und Aktionstermine abgeglichen mit den veröffentlichten Bedingungen der Veranstalter sowie dem Geldspielgesetz und der Aufsicht Gespa.
Was Bestandskunden in der Schweiz wirklich geboten wird
Ein Neukundenbonus ist ein Werbemittel mit einem klaren Verwendungszweck: Er soll ein Konto eröffnen, das es noch nicht gibt. Bestandskunden haben dieses Konto bereits, und damit fällt der wirtschaftliche Grund weg, für den die meisten Bonusbudgets ausgegeben werden. Was übrig bleibt, ist etwas anderes — ein Mechanismus, der die Höhe des Einsatzes belohnt, oder eine zeitlich begrenzte Aktion an ein paar Tagen im Jahr.

Diese Unterscheidung ist keine Wortklauberei. Wer einen Neukundenbonus erwartet, erwartet eine Summe, die auf dem Konto erscheint, bevor überhaupt gewettet wurde. Genau das findet sich für bestehende Konten praktisch nirgends. Stattdessen gibt es eine Erhöhung des Nettogewinns, die erst nach einem gewonnenen Wettschein greift, oder ein Gratisspielguthaben aus einer befristeten Aktion.
Der Kombiboost: Bonus auf den Gewinn, nicht auf den Einsatz
Der Sporttip-Kombiboost gilt ausschliesslich online, für Prematch-, Live- und Systemwetten, und er verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Die Höhe richtet sich dann nach der Anzahl dieser Voraussagen: 5 % Bonus auf den Nettogewinn bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind dabei limitiert.
Das Wort «Boost» klingt nach einem Geschenk, ist aber zunächst eine Staffelung mit einer Hürde am Anfang. Die Hürde ist die Quote von 1.50 pro Voraussage. Ein Kombinationswettschein aus vier Favoritensiegen bei kleinen Quoten erfüllt sie oft nicht, und dann greift gar nichts — auch wenn auf dem Wettschein vier Voraussagen stehen. Der Bonus hängt also nicht an der Länge der Kombination, sondern an der Länge der Kombination aus Voraussagen, die jede für sich eine bestimmte Mindestquote erreichen.
Die zweite Eigenschaft ist wichtiger als die erste: Der Bonus bemisst sich am Nettogewinn. Ein Verlust wird nicht aufgefangen. Wer fünfzehn Voraussagen richtig hat, freut sich über die Verdopplung des Nettoertrags; wer sie nicht richtig hat, hat von der Staffel nichts gehabt. Das ist ein Mechanismus für die, die ohnehin gewinnen — nicht eine Absicherung gegen das Verlieren.
Der Kombiboost gilt wegen der Verknüpfung von Nettogewinn und Voraussetzung auch nicht rückwirkend: Die Voraussetzung wird bei der Platzierung des Wettscheins erfüllt oder eben nicht. Ein nachträgliches Auffüllen mit weiteren Einzelwetten desselben Spieltags ergibt keine anspruchsberechtigte Kombination.
Die Quoten- und Profitboosts als zweite Kategorie
Daneben stehen die Quotenboosts bei Sporttip, und sie folgen einer anderen Logik. Sie gelten nur online, nur für Prematch-Einzelwetten auf eine einzige Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide Varianten sind pro wettende Person nur einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der Boost.
Für Bestandskunden ist das der praktischste Teil des Angebots, weil es die Kombinationslänge nicht voraussetzt. Wer eine einzige Wette platzieren will, ist hier richtig, während der Kombiboost von ihm verlangt, vier, sieben oder noch mehr Quoten über der Hürde zu finden. Der Preis für diesen bequemeren Zugang ist die Bindung: Wer eine Einzelwette mit Boost vorzeitig auflösen möchte, verliert den Aufschlag, und das steht in den Bedingungen, nicht erst in einer Fussnote.
Aktionstage: das Gratisspielguthaben der Loterie Romande
Die zweite Form, in der Bestandskunden überhaupt in den Genuss kommen, ist die befristete Aktion. Die Aktion «JouezSport – Patinoires et Stades» der Loterie Romande lief vom 17. Dezember 2025 bis 10. März 2026 an 7 Aktionstagen. Wer innert 7 Tagen den in den National-League-Stadien verbreiteten Code im verifizierten Konto eingab, erhielt CHF 10 Spielguthaben — insgesamt 7’000 Stück, 30 Tage gültig, nicht auszahlbar.
Der Aktionscharakter ist hier der ganze Punkt. Sieben Tage Reaktionszeit, ein Code, der nur im Stadion verbreitet wurde, eine Gesamtzahl von 7’000 Stück, die aufgebraucht sein kann, und eine Gültigkeit von 30 Tagen. Wer also im Nachhinein davon liest, hat daran nicht teilgenommen und nimmt auch nicht mehr daran teil. Genau so sind Aktionen für bestehende Konten in der Schweiz gebaut: eng, befristet, an einen Anlass gebunden.
Der Grund dafür liegt in der Bewilligungspraxis, nicht in einem Sparprogramm der Veranstalter. Darauf kommt der nächste Abschnitt zurück.
Die Aktionen im direkten Vergleich
Wer sich ein Bild machen will, kommt mit einem Blick auf die Bedingungen weiter als mit einem Blick auf die Beträge. Bei einem Bonus von CHF 10 mit 30 Tagen Gültigkeit ist der Weg zum Geld die entscheidende Grösse, nicht die Summe selbst — und bei einer prozentualen Erhöhung des Nettogewinns ist es die Eintrittsquote, die über den Wert entscheidet. Die folgende Einordnung stellt deshalb beide Aktionen in Bedingungen, Laufzeit und Auszahlbarkeit nebeneinander.
| Brand | Erhöhung des Nettogewinns | Voraussetzung an jede Voraussage | Laufzeit / Frist | Auszahlbarkeit des Zuschlags |
|---|---|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | 5 % bei 4, 20 % bei 7, 40 % bei 10, 100 % bei 15 Voraussagen | Quote je mindestens 1.50, nur online | laufender Mechanismus ohne Stichtag | Bonusanteil fliesst in den Gewinn der Wette |
| Loterie Romande Jouez Sport | nicht als Nettogewinn-Zuschlag geführt | Code aus dem Stadion, Eingabe im verifizierten Konto innert 7 Tagen | 7 Aktionstage zwischen 17. Dezember 2025 und 10. März 2026 | nicht auszahlbar, nur Spielguthaben, 30 Tage gültig |
Der Vergleich zeigt zwei völlig verschiedene Konstruktionen. Der Kombiboost ist dauerhaft und an Leistung gekoppelt: Die Gegenleistung ist eine Kombination aus mindestens vier Quoten über 1.50. Das Gratisspielguthaben ist zeitlich begrenzt und an Anwesenheit gekoppelt: Die Gegenleistung ist ein Besuch bei einem Eishockeyspiel an einem von sieben Tagen.
Darin steckt die eigentliche Aussage über diesen Markt. Die beiden Konstruktionen sind nicht zwei Varianten derselben Sache, sondern Antworten auf zwei verschiedene bewilligungsrechtliche Situationen. Ein dauerhafter Nettogewinnzuschlag ist ein Produktmerkmal, das in den Spielregeln steht. Eine befristete Aktion mit vorab erteilter Zustimmung ist das, was die Aufsicht regelmässig genehmigt — im Jahr 2025 hat sie 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt.
Wer aus diesen 32 Zustimmungen ein üppiges Aktionsprogramm ableitet, liest die Zahl falsch. Sie sagt, wie oft eine Erlaubnis erteilt wurde, nicht wie viel dabei zu holen war. Die Beträge bleiben klein: CHF 10 Spielguthaben, 30 Tage gültig, nicht auszahlbar.
Die Rechnung hinter dem Kombiboost
Um zu sehen, was die Staffel wert ist, hilft ein durchgerechnetes Beispiel. Illustrative Voraussagen mit Quoten von 1.60, 1.70, 1.80 und 2.00 ergeben multipliziert eine Gesamtquote von 9’792. Bei einem Einsatz von CHF 10 beträgt der mögliche Gewinn CHF 97.92, der Nettogewinn also CHF 87.92. Der Kombiboost von 5 % auf diesen Nettogewinn erhöht die Auszahlung um CHF 4.40 auf CHF 102.32.
Dasselbe Muster bei derselben Gesamtquote und derselben Staffel wie im Abschnitt ‚Der Kombiboost: Bonus auf den Gewinn, nicht auf den Einsatz‘: 20 % kommen auf diesen einen Zuschlag, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, und bei der doppelten Quote als illustrativem Fall wächst der Zuschlag überproportional mit, weil der Nettogewinn die Grundlage ist. Der Betrag des Bonus ist also nicht fix, sondern eine Funktion zweier beweglicher Grössen — der Quote und der Anzahl anrechenbarer Voraussagen — und bewegt sich in diesem Beispiel zwischen rund CHF 1.76 bei Quote 1.60 als Einzelwette und über CHF 40 bei einem sehr langen Wettschein mit entsprechend höherer Gesamtquote.
Dafür gilt: Der Nettogewinn fällt nur an, wenn alle Voraussagen richtig sind. Der Bonus von CHF 4.40 bei vier Voraussagen ist ein Zuschlag auf einen Gewinn von CHF 87.92, nicht ein Sicherheitsnetz für den Fall, dass die Kombination reisst. Wer den Kombiboost auf einen Verlust bezieht, hat die Mechanik nicht gelesen. Die Zahl beschreibt, was ein gewinnender Wettschein zusätzlich einbringt — nichts anderes.
Wo das Angebot dünn wird
Die entscheidende Eigenheit des Marktes ist die fehlende Null. Es gibt keinen Anbieter, bei dem ein Bestandskunde gegen ein Gratisguthaben eine Einzahlung vornehmen kann, um dann mit einem um ein Vielfaches grösseren Guthaben weiterzuwetten. Warum, steht in der Rechtslage begründet, die im Abschnitt zur Zulässigkeit ausgeführt wird. Praktisch heisst es für Wettende: Wer eine Aktionswoche verpasst, wartet auf die nächste — und erfährt von ihr in der Regel über das Stadion, die Verkaufsstellen oder das eigene Konto, nicht über eine Werbekampagne.
Die Laufzeit ist damit die wichtigste Kennzahl dieses Marktes, wichtiger als der Prozentsatz. Eine 100-%-Staffel auf den Nettogewinn, jederzeit abrufbar, ist dauerhaft nutzbar. Ein Gratisspielguthaben über CHF 10 ist an sieben Tagen verfügbar und danach für immer vorbei.
Die Grundlagen: was nach der Anmeldung noch passiert
Der Ausdruck «Bestandskunde» beschreibt einen Kontoinhaber, aber die Bedingungen, die ihn betreffen, sind je nach Veranstalter und je nach Produkt unterschiedlich. Wer aus dem Swisslos-Vertragsgebiet kommt, hat ein anderes Konto vor sich als jemand aus der Westschweiz — und das hat Folgen, die über die Bonusfrage hinausgehen.

Swisslos (SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft) hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Die Sportwetten laufen unter dem Namen Sporttip. Bei der Loterie Romande heisst das Produkt Jouez Sport, die Kontaktadresse liegt an der Avenue de Provence 14 in Lausanne, und sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende.
Zwei getrennte Vertragsgebiete
Sporttip wird im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport dagegen für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura.
Ein Konto lässt sich nur dort eröffnen, wo man auch wohnt. Für Bestandskunden heisst das konkret: Ein Umzug von Zürich nach Genf kann die Teilnahme am Sporttip-Konto beenden, und ein Umzug in die andere Richtung betrifft ein Jouez-Sport-Konto. Der Vertragsgegenstand ist an einen Ort gebunden, nicht nur an eine Person.
Diese Zweiteilung ist für die Bonusfrage unmittelbar relevant. Wer in Basel sitzt, kann die Westschweizer Aktion nicht nutzen — nicht wegen einer Wettbewerbsbeschränkung, sondern weil das Konto dort nicht existiert. Die beiden Organisationsgebiete überlappen sich nicht.
Was ein bestehendes Konto auszeichnet
Zur Online-Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet. Es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft.
Für Bestandskunden ist die Einmaligkeit der Registrierung der Punkt, an dem sich entscheidet, wie viel Flexibilität bleibt. Ein zweites Konto ist nicht vorgesehen, und die Identitätsprüfung ist kein Formular, das man beim Anmelden schnell wegklickt, sondern setzt auf den Ausweis. Wer sich später noch einmal registrieren möchte, stösst auf dieselbe Prüfung.
Wer dagegen bei Sporttip wettet, tut das ab 18 Jahren; Personen unter 18 Jahren sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Und wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten — die Regel schliesst den Torhüter von der Wette auf das eigene Spiel aus, unabhängig von jeder Bonusfrage.
Das Spielerkonto als Ort aller Vorgänge
Beide Veranstalter führen ein Spielerkonto, und über dessen Grenzen entscheidet sich mehr als über die Höhe eines Zuschlags. Bei Swisslos kann Spielguthaben auf dem Wallet per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein gekauft werden, mit einem Mindestbetrag von CHF 20. In 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Als Zahlungsart steht unter anderem PostFinance Pay zur Verfügung, bei dem die Transaktion direkt in der PostFinance App bestätigt wird.
Die Loterie Romande zieht eine sehr ähnliche Obergrenze: Einzahlungen auf das Spielerkonto von höchstens CHF 10’000 pro 30 Tage und ein Wallet-Guthaben von höchstens CHF 10’000.
Diese Grenzen sind für die überwiegende Mehrheit der Bestandskunden bedeutungslos. Wer CHF 50 im Monat einsetzt, wird dem Deckel nie begegnen. Wer ihn bemerkt, ist in einer Kategorie, für die dieses Angebot ohnehin nicht gebaut wurde. Und wer glaubt, ein Gratisspielguthaben sei ein Umweg um die Grenzen des Spielerkontos, irrt: Das Guthaben aus der Aktion liegt auf demselben Wallet und wird von dessen Regeln erfasst.
Auszahlung: wohin das Geld fliesst
Bei Swisslos werden Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung automatisch dem Wallet gutgeschrieben; Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto des Teilnehmers überwiesen. Zusätzlich zahlt Swisslos Spielguthaben innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto aus; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen.
Die Loterie Romande arbeitet mit derselben Logik: Gewinne bis CHF 1’000 netto werden direkt dem Wallet gutgeschrieben, Gewinne darüber auf das Konto der angegebenen IBAN überwiesen. Das Zahlungsziel muss also auf den Kontoinhaber lauten, und daraus folgt ein Satz, den man in keiner Bonuswerbung findet: Ein ausländisches Konto oder ein Konto auf einen anderen Namen ist kein zulässiges Ziel. Die Auszahlung geht dorthin, wo die Identität geprüft wurde.
Und ein zweiter Umstand, der die Aktion kleiner macht, als sie auf den ersten Blick wirkt: Gratisspielguthaben ist bei beiden Veranstaltern nicht auszahlbar. Der CHF-10-Gutschein aus der Stadionaktion lässt sich also nicht abheben — nur verwetten.
Zwei Auszahlungen gratis, dann 3 %
Die Staffel bei Swisslos ist für Bestandskunden die relevanteste Zahl im ganzen Zahlungsverkehr. Zweimal im Jahr geht die Auszahlung ohne Abzug durch. Ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden — bei einem Betrag von CHF 500 sind das CHF 15, bei CHF 50 sind es CHF 1.50.
Wer häufig kleine Beträge abzieht, zahlt dafür. Wer seltener und in grösseren Summen abzieht, zahlt nicht. Das ist eine Verhaltenssteuerung, und sie begünstigt die geduldigen Nutzer. Wer dagegen gewohnt ist, den Gewinn nach jedem Spieltag abzuziehen, sollte den Betrag sammeln — der Unterschied macht in einem Jahr schnell dreistellige Franken aus.
Bei einem Guthaben, das ohnehin liegen bleibt, weil die Auszahlung Geld kostet, ist der Anreiz zum Weiterspielen stärker, nicht schwächer. Das ist kein Vorwurf an den Veranstalter, sondern eine Beschreibung dessen, was eine Auszahlungsgebühr im Konto eines Spielenden bewirkt.
Wann eine Wette gültig ist, wann nicht
Bevor Bestandskunden einen Boost anwenden, hilft es zu wissen, wie Sporttip mit den Fällen umgeht, die in der Praxis Wettscheine kosten. Vier davon gehören in diese Übersicht, weil jeder einzelne einen Zuschlag zunichtemachen kann.
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote — bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten. Der Betrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Die zweite Rundung arbeitet gegen den Wettenden, aber um maximal vier Rappen.
Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn oder im Rahmen eines Turniers nachgeholt, ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt; in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00. Für einen Kombiboost heisst das: Fällt eine von vier Voraussagen aus und wird durch 1.00 ersetzt, sinkt die Gesamtquote — und wenn die Kombination dadurch unter die vier anrechenbaren Voraussagen rutscht, ist die Staffel weg. Ein abgesagtes Spiel kann einen Boost kosten, ohne dass der Wettschein scheitert.
Ein weiterer Punkt betrifft Livewetten. Bei Sporttip gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Wer in der 89. Minute auf ein Tor setzt, während eine Rudelbildung läuft, spielt mit dem Risiko, eine Wette mit Quote 1.00 zurückzubekommen. Bei einer Kombination ist das dasselbe Problem wie das abgesagte Spiel.
Schliesslich: Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Im Pokalspiel entscheidet also nicht das, was der Zuschauer nach der Verlängerung auf der Anzeigetafel sieht.
Bei voneinander abhängigen Wettereignissen derselben Sportveranstaltung — etwa zwei Tore in einem Spiel — gilt zusätzlich, dass sie nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert werden. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Die Wette fällt dann samt Boost weg.
Und schliesslich die Frist, die den Bestandskunden betrifft, der nicht sofort kontrolliert: Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben. Ein Boost auf dem Wettschein kann also einen höheren Betrag erzeugen, der dann innerhalb eines halben Jahres abgeholt werden muss.
Verlustlimiten, Wartefristen und die Spielsperre
Der Spielerschutz ist in der Schweiz nicht der Teil des Systems, den ein Gutschein berührt. Er ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt gespielt werden kann, und er wirkt unabhängig davon, ob eine Aktion läuft oder nicht.
Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für Personen unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung der Limite gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich.
Warum die Limite vor der ersten Wette gesetzt wird
Der Zeitpunkt ist die eigentliche Konstruktion. Wer die Limite setzt, bevor er die erste Wette platziert, setzt sie in einer nüchternen Verfassung. Wer sie während einer Pechsträhne erhöhen will, muss 72 Stunden warten — und drei Tage sind lang genug, dass ein impulsiver Entschluss seinen Anlass verliert.
Die Zahl 72 Stunden ist dabei nicht die gesetzliche Frist. Die Statistik verlangt die Erhöhung nach 24 Stunden; die 72 Stunden sind die Praxis, für die sich Swisslos und die Loterie Romande in ihren eigenen Bedingungen entschieden haben. Für die Wettenden ist das die günstigere der beiden Varianten, weil sie mehr Abstand erzwingt.
Der Unterschied zwischen Senkung und Erhöhung ist ebenfalls nicht kosmetisch. Die Senkung wirkt sofort, weil sie den Spielraum verkleinert. Die Erhöhung wirkt verzögert, weil sie ihn vergrössert. Eine Regelung, die beide symmetrisch behandeln würde, hätte diesen Zweck verfehlt.
Die Spielsperre und das Register
Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein.
Die befristete Selbstsperre ist vergleichsweise milde: Sie betrifft ein Produkt und läuft nach der gewählten Frist aus. Die unbefristete Sperre ist es nicht. Sie steht in einem Register, das die Schweiz-weite Wirkung hat, und sie erfasst auch den Casino-Bereich. Wer eine unbefristete Sperre einträgt, um eine Zeit lang vom Sportwetten wegzukommen, sperrt sich zugleich aus einem Bereich aus, der mit Wetten nichts zu tun hat. Das ist der Preis der Wirksamkeit.
Eine freiwillige Sperre lässt sich zudem nicht nach Belieben löschen: Ihre Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich, und ein Fachgremium ist daran beteiligt. Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Ausgeschlossene oder minderjährige Spielende haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.
Für Bestandskunden heisst die letzte Zeile das Wichtigste: Eine Spielsperre wirkt gegen das Konto und damit gegen alles, was dort liegt — auch gegen einen Bonus, der noch offen ist. Sperre und Gutschein sind keine getrennten Systeme.
Es gibt keine staatliche Einzahlungsgrenze
Und noch ein Punkt, an dem viele Schweizer Wetten mit einer deutschen Regelung verwechseln: Die Schweiz kennt keine gesetzlich fixierte Einzahlungsobergrenze. Die Limiten setzt der Spielende, nicht der Staat; der Veranstalter muss eine oder mehrere Höchstwerte für Tages-, Wochen- oder Monatseinsätze oder -verluste verlangen. Die Obergrenzen von CHF 10’000 pro 30 Tage, die bei beiden Veranstaltern für das Spielerkonto gelten, sind deren Kontoregeln für den Guthabenkauf und keine Verlustlimite.
Der Unterschied ist praktisch relevant. Eine Verlustlimite stoppt dann, wenn das Verlorene erreicht ist. Eine Guthabengrenze beschreibt nur, wie viel auf dem Konto liegen darf. Wer glaubt, wegen der CHF-10’000-Grenze nicht mehr verlieren zu können, liest die zweite Zahl für die erste.
Wann eine Aktion überhaupt zulässig ist
Gratisspielguthaben und Werbeaktionen braucht die vorherige Zustimmung der Aufsicht. Das ist der Grund, weshalb die Angebote für bestehende Konten in der Schweiz klein sind und nicht etwa ein Zeichen von Zurückhaltung der Veranstalter. Ohne Zustimmung gibt es kein Gratisguthaben.
Online-Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019) und werden von der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern) beaufsichtigt — nicht von der ESBK, die nur die Casinos beaufsichtigt. Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung pro Spiel und gilt nur in der Schweiz. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Für ein Online-Konto braucht es Wohnsitz in der Schweiz und in der Praxis im Gebiet des jeweiligen Veranstalters.
Eine Liste weiterer bewilligter Wettanbieter gibt es nicht, weil es keine gibt. Die Gespa veröffentlicht nur die Sperrliste der gesperrten ausländischen Domains. Der Reinertrag geht an gemeinnützige Zwecke in den Kantonen.
Was überhaupt bewettet werden darf
Die Sportwetten sind ein geschlossener Katalog. Zulässig sind nur Sportereignisse; Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind nicht erlaubt. Was im Einzelnen angeboten werden darf, steht in der Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettkämpfe und Wettarten vom 10. September 2026. Qualifikationsrunden stehen darin nur, wenn sie aufgeführt sind, Frauenwettkämpfe nur, wenn sie aufgeführt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettkampf oder das Podest entscheidet, und Wetten auf Trainingsläufe stehen nicht darin. Corner- oder Kartenmärkte weist die Liste nicht auf, und einen Esport-Bereich hat sie nicht. Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen.
Livewetten sind erlaubt, vor dem Spiel und live, wo der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hält; das Geldspielgesetz beschränkt sie nicht auf bestimmte Live-Märkte. Für Bestandskunden, die vor allem live spielen, hat die Liste damit eine doppelte Wirkung: Sie erlaubt Livewetten grundsätzlich, schliesst aber ganze Marktbereiche auch im Live-Betrieb aus.
Cash-Out ist gesetzlich nicht geregelt und damit Sache des jeweiligen Veranstalters. Bei Sporttip gibt es ihn für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden.
Damit schliesst sich der Kreis zum Boost: Wer vorzeitig aussteigt, tauscht einen sicheren, kleineren Betrag gegen den möglichen grösseren Gewinn. Bei einem Quoten- oder Profitboost verfällt dabei der Aufschlag. Ein Cash-Out ist also ein Werkzeug, aber kein kostenloses Annullieren der eigenen Wette.
Was die Aktionen auf dem Papier dürfen
Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Werbung für Geldspiele, die in der Schweiz nicht erlaubt sind, ist verboten und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 bestraft. Das ist der Grund, weshalb diese Seite die ausländischen Marken beschreibt und einordnet, statt für sie zu werben.
Gratisspiele oder Gratisguthaben brauchen, wie gesagt, die vorherige Zustimmung der Gespa. Im Jahr 2025 hat die Aufsicht 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Eine zeitliche Beschränkung der Werbung für bestimmte Tageszeiten gibt es in der Schweiz nicht. Die Höhe und die Bedingungen jedes Bonus stammen ausschliesslich aus den Bedingungen des jeweiligen Veranstalters.
Bewilligung heisst nicht Lizenz aus dem Ausland
Eine ausländische Bewilligung — aus Curaçao, Malta, Deutschland oder einem anderen Land — hat in der Schweiz keine Wirkung. Das Veranstalten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist strafbar; die Spielenden selbst werden nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es besteht kein Schutz- und Fairplay-Kontrollsystem. Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste ausländischer Domains, die die Schweizer Telekommunikationsanbieter per DNS blockieren. Die erste Liste stammt vom 3. September 2019, am Ende des Jahres 2025 umfasste sie 671 Domains. Blockierte Domains werden innert Stunden ersetzt.
Für Bestandskunden, die einen ausländischen Anbieter nutzen, ist diese Liste die praktische Konsequenz. Wer dort ein Konto hält, findet es eines Tages möglicherweise nicht mehr über die gewohnte Adresse.
Was ausländische Staatsangehörige, Wohnsitz und Zugang bedeuten
Ein Schweizer Wettkonto ist an die Person und an den Wohnort gebunden. Wer im Vertragsgebiet eines der beiden Veranstalter wohnt, hat Zugang; wer nicht dort wohnt, hat ihn nicht. Diese Regelung ist die erste, die einem Bestandskunden begegnet, wenn er ein Konto anlegen möchte.
Die Identitätsprüfung ist dabei nicht nur eine Alterskontrolle. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken abgeglichen. Eine Adresse, die sich nicht bestätigen lässt, führt nicht zu einem Konto. Und weil sich jede Person nur einmal registrieren darf, ist die Prüfung der Beginn der Beziehung und nicht ein Hindernis davor.
Für die Bonuszahlungen hat das eine unmittelbare Folge. Gewinne aus den bewilligten Schweizer Grossspielen — die ESTV nennt die Sportwetten ausdrücklich — sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei und erst darüber steuerpflichtig. Der Bundesfreibetrag liegt ab 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, im Jahr 2025 betrug er CHF 1’070’400. Der kantonale Freibetrag weicht davon ab, deshalb gilt: je nach Kanton. Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgeholt wird.
Ein typischer Wettender bleibt weit unter dieser Grenze. Für ihn heisst das: keine Einkommenssteuer und keine Verrechnungssteuer auf dem Gewinn. Ein Boost auf einen Nettogewinn von CHF 87.92 erzeugt unter dem Strich CHF 4.40 mehr auf dem Konto, und keine Steuerfrage.
Gewinne bei ausländischen Anbietern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis etwa des Kantons Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig von der Höhe als volles steuerbares Einkommen. Das ist kein Detail am Rand: Ein Konto bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung kann aus einer Sache ohne Schweizer Steuerfolge eine Sache mit kantonaler Steuerfolge machen.
Eine Steuer auf den Einsatz gibt es in der Schweiz nicht. Wer das anders in Erinnerung hat, verwechselt die Schweiz mit einem anderen Markt. Für konkrete Fälle bleibt ohnehin nur der Gang zur Steuerberatung oder zur kantonalen Steuerverwaltung.
Bonus, Gratiswette und Gutscheincode: was die Begriffe in der Schweiz bedeuten
Die vier Suchbegriffe, mit denen Wettende an diesen Markt herantreten — Bonus, Gutscheincode, Gratiswette, Freiwette — beschreiben vier verschiedene Dinge, und in der Schweiz führt nur eines davon zu einem Ergebnis für Bestandskunden.
Ein Bonus ist eine prozentuale Zusage. Bei Sporttip heisst das: ein Zuschlag zum Nettogewinn, gestaffelt nach der Anzahl anrechenbarer Voraussagen, mit einer Mindestquote pro Voraussage. Der Bonus ist an die Wette gekoppelt, nicht an das Konto — er erscheint nicht vorab als Guthaben, sondern erst im Gewinn.
Ein Gutscheincode ist eine Zeichenfolge, die im Konto eingegeben wird. In der Schweiz ist er das Vehikel einer befristeten Aktion — bei der Stadionaktion der Loterie Romande die Eintrittskarte zu CHF 10 Spielguthaben. Was er nicht ist: ein dauerhaft verfügbarer Nachschlag für Bestandskunden. Ist die Aktion vorbei oder das Kontingent von 7’000 Stück aufgebraucht, ist der Code wertlos.
Eine Gratiswette oder Freiwette ist eine Wette, deren Einsatz nicht aus dem eigenen Guthaben kommt. In der Schweiz tritt sie praktisch nur als Gratisspielguthaben auf, und dieses Guthaben ist nicht auszahlbar. Wer eine Freiwette gewinnt, gewinnt den Nettogewinn — nicht den Einsatz zurück, weil es keinen Einsatz aus eigenem Geld gab.
Der vierte Begriff, Gratisspielguthaben, ist der einzige mit einer gesetzlichen Verankerung: Er braucht die vorherige Zustimmung der Aufsicht. Genau daran hängt die Kleinheit der Beträge.
Warum die Suche nach einem Code selten zum Ziel führt
Die Suche nach einem Gutscheincode für Bestandskunden geht in der Schweiz von einer Annahme aus, die hier nicht zutrifft: dass hinter jedem Begriff ein dauerhaftes Angebot steht. Das ist in anderen Märkten teilweise so. Hier nicht.
Der Grund liegt in der Bewilligungspraxis. Wenn jede Aktion vorab genehmigt werden muss, ist die Zahl der Aktionen begrenzt, und der Anlass bestimmt ihren Zuschnitt. Eine Kampagne für ein Eishockeyspiel wird für dieses Spiel genehmigt, mit einem Kontingent und einer Frist. Sie wird nicht zu einem Kontoangebot umgebaut, nur weil viele Menschen danach suchen.
Für den einzelnen Wettenden ergibt sich daraus eine nüchterne Konsequenz: Wer gezielt nach einem Code sucht, wird überwiegend auf abgelaufene Aktionen und auf Anbieter ohne Schweizer Bewilligung treffen. Die zweite Kategorie ist die grössere, und sie bringt eigene Probleme mit.
Die Beträge im Grössenvergleich
Die beiden Formen unterscheiden sich auch in der Grössenordnung, und das ist der praktischste Vergleich, den man anstellen kann. Ein Gratisspielguthaben aus der Aktion lag bei CHF 10. Ein Kombiboost auf einen Nettogewinn von CHF 87.92 brachte in unserem Beispiel CHF 4.40. Beide sind im Verhältnis zu den Einsätzen klein, aber sie funktionieren unterschiedlich: Das Guthaben kann der Wettende verlieren, ohne eigenes Geld eingesetzt zu haben; der Boost erhöht nur, was ohnehin anfällt.
Wer den Wert eines Gratisspielguthabens von CHF 10 beurteilen will, muss also beachten, dass es im Konto liegt und nur verwettet werden kann. Wer den Wert des Kombiboosts beurteilen will, muss beachten, dass er erst nach einer gewonnenen Kombination aus mindestens vier Quoten über 1.50 existiert. Die zweite Bedingung ist die schwerere.
Die zehn Anbieter im Vergleich
Die folgende Einordnung stellt die beiden bewilligten Schweizer Veranstalter und acht ausländische Marken nebeneinander. Die beiden Gruppen sind nicht vergleichbar in ihrer rechtlichen Stellung; sie sind es in dem, was ein Wettender an einem Konto tatsächlich erlebt.
| Anbieter | Bewilligungsstatus | Veranstalter oder gemeldeter Anbieter | Gebiet bzw. Zielgruppe |
|---|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel | Deutschschweizer Kantone, Tessin, Liechtenstein |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS | Loterie Romande, Lausanne | FR, GE, JU, NE, VD, VS |
| WirWetten | ohne Schweizer Bewilligung | ausländische Bewilligung nicht belegt, in der Schweiz ohne Wirkung | nicht über die Sperrliste geschützt |
| Playzilla | ohne Schweizer Bewilligung | ausländische Bewilligung nicht belegt, in der Schweiz ohne Wirkung | nicht über die Sperrliste geschützt |
| FortuneJack | ohne Schweizer Bewilligung | ausländische Bewilligung nicht belegt, in der Schweiz ohne Wirkung | nicht über die Sperrliste geschützt |
| 1xBet | ohne Schweizer Bewilligung | ausländische Bewilligung nicht belegt, in der Schweiz ohne Wirkung | nicht über die Sperrliste geschützt |
| 22Bet | ohne Schweizer Bewilligung | ausländische Bewilligung nicht belegt, in der Schweiz ohne Wirkung | nicht über die Sperrliste geschützt |
| Bahigo | ohne Schweizer Bewilligung | ausländische Bewilligung nicht belegt, in der Schweiz ohne Wirkung | nicht über die Sperrliste geschützt |
| Jackbit | ohne Schweizer Bewilligung | ausländische Bewilligung nicht belegt, in der Schweiz ohne Wirkung | nicht über die Sperrliste geschützt |
| AmunRa | ohne Schweizer Bewilligung | ausländische Bewilligung nicht belegt, in der Schweiz ohne Wirkung | nicht über die Sperrliste geschützt |
Der aufschlussreichste Punkt zur Einordnung steht im ersten Abschnitt jeder Karte: Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport halten eine Schweizer Bewilligung für ein Grossspiel und stehen unter der Aufsicht der Gespa. Bei den acht weiteren Anbietern fehlt diese Bewilligung, und eine ausländische Bewilligung, so sie existiert, hat in der Schweiz keine Wirkung. Keiner der acht Anbieter ist mit dem Schweizer Sperrregister verbunden, und es besteht für Schweizer Kundschaft keine Schweizer Rechtspflege. Wer dort spielt, spielt ausserhalb des Systems, das die bewilligten Anbieter trägt.
Das ist keine moralische Einordnung, sondern eine über den Grad der Absicherung. Ein Schweizer Konto bedeutet Identitätsprüfung, Limiten, Sperrregister, Auszahlung nur auf das eigene Konto. Ein Konto ohne Schweizer Bewilligung bedeutet keines dieser Dinge — nicht weil der Anbieter schlechter wäre, sondern weil die Werkzeuge hier nicht greifen.
Zugleich ist die Bewilligung kein bequemer Zustand für den Wettenden. Nur zwei Veranstalter heissen weniger Auswahl, einen geschlossenen Katalog von Sportarten und Wettarten, eine Wohnsitzvoraussetzung und eine Identitätsprüfung. Und der Umstand, dass am Verkaufsschalter im Jahr 2025 in 47.5 % von 200 Testkäufen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft wurde, zeigt, dass Kontrollen nicht überall vollständig greifen. Keines der beiden Modelle ist die bequeme Wahl.
Swisslos Sporttip — der Kombiboost als Dauerangebot
Sporttip ist eines der beiden Produkte, die überhaupt eine Schweizer Bewilligung tragen, und der einzige Anbieter in dieser Übersicht mit einem dauerhaften Bonusmechanismus für Bestandskunden. Der Kombiboost verlangt mindestens vier Voraussagen mit je mindestens 1.50 Quote und staffelt den Zuschlag zum Nettogewinn mit 5 %, 20 %, 40 % und 100 %. Daneben stehen Quoten- und Profitboosts für Prematch-Einzelwetten, jeweils pro Person einmal nutzbar und bei Cash-Out verfallend.
Die Limits sind für Normalnutzer kaum spürbar: Mindesteinsatz CHF 1 für Einzel- und Kombinationswetten, Höchsteinsatz CHF 1’000 für eine Einzel- oder Kombinationswette und CHF 10’000 für eine Systemwette. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.
Der Kombiboost ist das einzige Element in dieser ganzen Übersicht, das einem Bestandskunden dauerhaft zur Verfügung steht. Das ist sein Vorteil und zugleich seine Grenze: Er greift nur bei gewonnenen Kombinationen mit genügend hohen Einzelquoten. Wer grosse Einzelwetten mit kleinen Quoten bevorzugt, erreicht die Staffel nie — für den ist der Quotenboost der wesentliche Teil des Angebots.
Loterie Romande Jouez Sport (jeux.loro.ch) — Aktionen statt Dauerangebot
Jouez Sport hat in dieser Übersicht kein dauerhaftes Bestandskundenangebot. Das, was es gibt, ist die Aktion: das Stadionprojekt mit CHF 10 Spielguthaben an 7 Aktionstagen zwischen dem 17. Dezember 2025 und dem 10. März 2026, mit Code, 7-Tage-Frist, 30 Tagen Gültigkeit und einem Gesamtkontingent von 7’000 Stück. Dazu die Kontoordnung: Einzahlungen bis CHF 10’000 pro 30 Tage, Wallet-Guthaben bis CHF 10’000, Gewinne bis CHF 1’000 netto direkt ins Wallet und darüber auf die angegebene IBAN.
Die Aktion ist vergangen, und genau darin liegt ihre Lehre. Sie zeigt, wie ein solches Angebot aussieht: ein konkreter Betrag, ein physischer Fundort für den Code, eine kurze Frist, ein Kontingent. Wer heute ein Konto bei Jouez Sport eröffnen will, weil er von diesen CHF 10 gehört hat, wird sie nicht mehr bekommen. Wer das Konto hat, wird auf die nächste Aktion warten — und sein Kontingentverhalten entscheidet darüber, ob er sie rechtzeitig bemerkt.
WirWetten — ohne Schweizer Bewilligung
WirWetten hält keine Schweizer Bewilligung. Das ist die rechtliche Einordnung, und sie ist der einzige belastbare Punkt in dieser Karte: Eine ausländische Bewilligung hätte in der Schweiz ohnehin keine Wirkung, das Unternehmen ist nicht mit dem Schweizer Sperrregister verbunden, und der Weg zu einer Schweizer Rechtspflege besteht nicht. Seine Domains können auf die Gespa-Sperrliste gesetzt und per DNS blockiert werden.
Für einen Bestandskunden heisst das konkret: Es gibt keine Verlustlimite mit Wartefrist, weil die Schweizer Regelung nicht greift. Keine Eintragung ins schweizweite Register, die ihn wirksam vom Spielen abhalten würde. Keine Auszahlungsregel, die an ein Konto auf seinen Namen gebunden wäre. Wer dort ein Guthaben hält, hält es unter Regeln, die er nicht kennt und nicht durchsetzen kann.
Playzilla — ohne Schweizer Bewilligung
Playzilla steht in derselben Kategorie: keine Schweizer Bewilligung, keine Verbindung zum hiesigen Sperrregister, keine Schweizer Rechtspflege, und die Domains können auf die Sperrliste geraten. Eine ausländische Bewilligung würde daran nichts ändern — in der Schweiz ohne Wirkung.
Der Punkt, der hier zählt, ist der Umgang mit der eigenen Kundschaft. Wer über Jahre bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung spielt, baut eine Beziehung auf einem Fundament auf, das hier keinen Bestand hat. Und die Blockierung erfolgt auf Domain-Ebene, ersetzt aber blockierte Adressen innert Stunden — für den Anbieter ist das ein Vorgang, für den Nutzer ein Umzug.
FortuneJack — ohne Schweizer Bewilligung
Auch FortuneJack hat keine Schweizer Bewilligung. Die Aufsicht erteilt keine, weil Inhaber einer Schweizer Bewilligung nur die beiden Veranstalter sein können. Eine ausländische Bewilligung ohne Anerkennung in der Schweiz bedeutet für den Nutzer den Verzicht auf die Schweizer Schutzinstrumente: keine Limiten mit 72-Stunden-Wartefrist, kein schweizweites Register, keine Auszahlung, die auf einen verifizierten Namen angewiesen ist.
Wer bei einem solchen Anbieter spielt, setzt auf die Erfüllung von Zusagen durch ein Unternehmen, gegen das er im Streitfall in der Schweiz nicht klagen kann. Das ist die Konsequenz, die sich erst im Konfliktfall zeigt.
1xBet — ohne Schweizer Bewilligung
Für 1xBet gilt dieselbe Einordnung: keine Schweizer Bewilligung, keine Verbindung zum Register, keine Schweizer Rechtspflege, mögliche Aufnahme in die Sperrliste. Eine Bewilligung aus einem anderen Land erkennt die Schweiz nicht an.
Ein ausländisches Konto bringt zusätzlich eine Steuerfrage mit. Gewinne aus ausländischen Grossspielen unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis etwa des Kantons Thurgau behandelt sie unabhängig von der Höhe als steuerbares Einkommen. Aus einem kleinen Gewinn wird so unter Umständen ein deklarationspflichtiger Vorgang.
22Bet — ohne Schweizer Bewilligung
22Bet führt keine Schweizer Bewilligung und keine Verbindung zum Schweizer Sperrregister. Die Schweizer Regelung zu Verlust- und Einzahlungslimiten greift dort nicht, weil sie nur für bewilligte Veranstalter gilt.
Wo eine Organisation ohne Schweizer Bewilligung Spielguthaben oder Boni für bestehende Konten anbietet, sind es deren eigene Regeln. Diese Regeln sind nicht überprüfbar und nicht durchsetzbar — und sie sind der einzige Anhaltspunkt, den ein Bestandskunde bei einer späteren Streitigkeit hat.
Bahigo — ohne Schweizer Bewilligung
Bahigo steht ohne Schweizer Bewilligung da, mit denselben Folgen: keine Anbindung an das Sperrregister, keine Schweizer Rechtspflege, mögliche Aufnahme in die Sperrliste. Die einzige Instanz, die im Streitfall entscheidet, ist der Anbieter selbst.
Für einen Wettenden, der den Wert eines Gutscheins beurteilen will, ist diese Frage zentral. Bei einem bewilligten Schweizer Veranstalter stammen Bonus und Zuschlagsregel aus veröffentlichten Bedingungen, die unter der Aufsicht stehen. Bei einem Anbieter ohne Bewilligung steht die Regel in einem Text, den niemand von aussen prüft.
Jackbit — ohne Schweizer Bewilligung
Jackbit gehört zu den acht Marken ohne Schweizer Bewilligung. Es gilt, was für die ganze Gruppe gilt: keine Anerkennung einer ausländischen Bewilligung, keine Sperrregister-Anbindung, keine Schweizer Rechtspflege. Blockierungen erfolgen auf Domain-Ebene und werden vom Anbieter mit neuen Adressen beantwortet.
Wer dort ein Konto führt, sollte die eigene Erreichbarkeit mitdenken. Eine Sperrliste umfasste am Ende des Jahres 2025 671 Domains und wächst.
AmunRa — ohne Schweizer Bewilligung
AmunRa schliesst die Liste der Marken ohne Schweizer Bewilligung. Die Bewertung ist dieselbe wie für die übrigen: kein Schweizer Bewilligungsstatus, keine Verbindung zum hiesigen Sperrregister, keine Schweizer Rechtspflege.
Damit ist die Gruppe vollständig. Von zehn Anbietern halten zwei eine Schweizer Bewilligung, und nur bei diesen beiden greifen die Instrumente, die diese Seite in den Abschnitten zu Limiten, Auszahlung und Steuern beschrieben hat. Das ist knapp, und es ist die Lage.
Was die Rechnung am Ende hergibt
Die Suche nach einem Bonus für Bestandskunden führt in der Schweiz zu einem kleinen, regelgebundenen Angebot. Der Kombiboost von Sporttip ist dauerhaft verfügbar, aber an eine Kombination aus mindestens vier Voraussagen mit je mindestens 1.50 Quote gekoppelt und wird erst auf einen bereits gewonnenen Nettogewinn aufgeschlagen. Die Aktion der Loterie Romande ist auf sieben Tage und ein Kontingent von 7’000 Stück begrenzt und produziert nicht auszahlbares Spielguthaben. Beide sind real, keiner davon gross.
Wer in der Deutschschweiz oder im Tessin wohnt, findet im Kombiboost das einzige dauerhafte Element. Wer in der Westschweiz wohnt, ist auf befristete Aktionen angewiesen und erfährt von ihnen zu spät, wenn er die Verkaufsstellen und Stadien nicht verfolgt. Wer eine Gratiswette ohne Einzahlung für ein bestehendes Konto sucht, sucht in der Schweiz nach etwas, das es in dieser Form nicht gibt — und landet bei Anbietern, die keine Schweizer Bewilligung haben.
Die Zahlen, die diese Seite trägt, bleiben bescheiden: CHF 4.40 Zuschlag auf einen Nettogewinn von CHF 87.92, wenn vier Voraussagen mit einer Gesamtquote von 9’792 aufgehen. CHF 10 Spielguthaben, 30 Tage gültig, nicht abhebbar. Zweimal im Jahr kostenlos auszahlen, danach 3 % Kommission. Wer diese Grössen kennt, kann beurteilen, was ein Angebot wert ist und was nicht.
Häufige Fragen zu Sportwetten-Boni für Bestandskunden
Gibt es in der Schweiz Gratiswetten für Bestandskunden?
Nur im Rahmen genehmigter Aktionen. Gratisspielguthaben braucht die vorherige Zustimmung der Aufsicht; im Jahr 2025 erhielt die Loterie Romande 24 und Swisslos 8 Zustimmungen. Ein dauerhaftes Angebot existiert nicht. Die Stadionaktion mit CHF 10 Spielguthaben ist das Muster: befristet, begrenzt, nicht auszahlbar.
Wie funktioniert der Kombiboost für bestehende Konten?
Er gilt online und verlangt mindestens vier Voraussagen mit je mindestens 1.50 Quote. Der Zuschlag zum Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Bei Verlust greift nichts.
Wie funktionierte die Aktion der Loterie Romande in den Eishockeystadien?
Zwischen dem 17. Dezember 2025 und dem 10. März 2026 lief sie an 7 Aktionstagen. Wer innert 7 Tagen den in den National-League-Stadien verbreiteten Code im verifizierten Konto eingab, erhielt CHF 10 Spielguthaben. Insgesamt 7’000 Stück, 30 Tage gültig, nicht auszahlbar.
Wird bei einer Gratiswette der Einsatz zusammen mit dem Gewinn ausbezahlt?
Nein. Ein Gratisspielguthaben ersetzt den Einsatz aus eigenem Geld, und dieser wird nicht mitausgezahlt. Gutgeschrieben wird nur der Nettogewinn. Bei der Aktion der Loterie Romande kommt hinzu, dass das Guthaben selbst nicht auszahlbar ist — es lässt sich ausschliesslich verwetten.
Auf welches Konto werden Gewinne ausbezahlt?
Auf ein Konto auf den Namen des Kontoinhabers. Bei Swisslos gehen Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung automatisch ins Wallet, darüber bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto. Zweimal in 365 Tagen ist die Auszahlung gratis, ab der dritten kann eine Kommission von 3 % anfallen.
Was ist von Gutscheincodes ausländischer Wettseiten für Bestandskunden zu halten?
Eine ausländische Bewilligung hat in der Schweiz keine Wirkung. Solche Anbieter sind nicht mit dem Schweizer Sperrregister verbunden, bieten keine Schweizer Rechtspflege, und ihre Domains können auf die Gespa-Sperrliste geraten, die per DNS blockiert wird. Blockierte Adressen werden innert Stunden ersetzt. Gewinne sind je nach Kanton steuerbar.
Bonus – wettbueroch
Inhalt erstellt vom Team «wettbueroch»
